Intimarzt und AppDoc – zwei Online Arzt Dienste aus Heidelberg

Zwei Online Arzt Plattformen begeistern seit kurzer Zeit sowohl Patienten als auch die medizinische Fachwelt. Die Anwendungen Intimarzt und AppDoc machen im Bereich von Dermatologie und Geschlechtskrankheiten eine qualifizierte Ferndiagnose über eine telemedizinische Anwendung möglich. Der Zuspruch, den diese neue Form der Ferndiagnostik findet, ist nicht selbstverständlich. Lange Zeit gab es große Vorbehalte gegen Ferndiagnostik und Fernbehandlungen im medizinischen Bereich. Immer mehr Ärzte, Gesundheitspolitiker und Wissenschaftler sehen jetzt die großen Vorteile, die gerade auch die Ferndiagnostik über Online Anwendungen für Patienten haben. AppDoc und Intimarzt bestätigen die Vorzüge von Online Arzt Anwendungen, vor allem, um Patienten schneller in den Kontakt mit Fachärzten zu bringen. Die Patienten nehmen die Anwendungen sehr gut an. Beide Produkte sind von dem Unternehmen Smart Health Heidelberg GmbH entwickelt und bereitgestellt worden.

↓ Was ist Intimarzt?
↓ Was ist AppDoc?
↓ Fazit

Intimarzt – anonym und zuverlässig Geschlechtserkrankungen erkennen lassen

Heidelberger Wissenschaftler und Ärzte begegnen mit der Online Anwendung Intimarzt einem weit verbreiteten Problem. Viele Menschen scheuen sich aus einem Schamgefühl heraus, Hautveränderungen im Intimbereich persönlich einem Arzt vorzustellen. Allein die Vorstellung der Untersuchung in der Arztpraxis macht vielen Menschen große Angst. Dabei entwickeln sich gerade im Intimbereich öfter deutlich sichtbare Symptome für eine Geschlechtskrankheit oder eine Krebsvorstufe. Die Entwicklung dieser Hautveränderungen nimmt längere Zeit in Anspruch, wobei erste Veränderungen jedoch schnell von dem Betroffenen bemerkt werden. Dann handeln sie häufig aus falsch verstandener Scham nicht. Vor allem suchen sie nicht den Rat eines qualifizierten Mediziners. Es geht wertvolle Zeit für eine Behandlung verloren.

Je länger betroffene Patienten jetzt einen Arztbesuch und eine sichere Diagnose hinausschieben, desto komplizierter werden Krankheitsverläufe, desto schlechter lassen sich die entsprechenden Krankheiten behandeln und desto eher verringern sich unter Umständen die Heilungschancen im Falle von Krebs. Auch weichen viele betroffene Patienten häufig auf eine Selbstbehandlung aus, die sie sich aus Informationen über das Internet zusammenstellen. In diesem Zusammenhang kommt es nicht selten zu falschen Diagnosen und zu Anwendungen von Mitteln, die für das entsprechende Beschwerdebild nicht geeignet sind.

Im besten Fall schlägt die Behandlung nicht an, im schlechtesten Fall leiden die Patienten unter Nebenwirkungen und Komplikationen, zu denen zum Beispiel auch die Impotenz gehören kann. Eine nicht qualifizierte Selbstbehandlung geht also mit einem hohen zusätzlichen Gesundheitsrisiko einher. Das vermeiden Betroffene, indem sie schneller eine fachliche Einschätzung ihrer Beschwerden durch kompetente und qualifizierte Mediziner erhalten. Es gilt dabei einfach, Betroffene leichter über die Hürde der Kontaktaufnahme zu einem Facharzt zu bringen. Diese Hürden gehen keineswegs nur von dem persönlichen Schamgefühl des Betroffenen aus. Schließlich ist es in Deutschland immer noch schwierig, in einer angemessenen Zeitspanne einen Facharzttermin zu bekommen, besonders, wenn jemand gesetzlich versichert ist. Selbst also, wenn ein Betroffener schnell einen Arzt aufsuchen möchte, ist ihm das nicht immer möglich. Er lebt dann eine längere Zeitspanne hindurch mit der belastenden Unsicherheit, was die Hautveränderungen im Intimbereich für ihn bedeuten.

Deshalb macht es die innovative Online Anwendung Intimarzt Betroffenen sehr einfach, eine kompetente und qualifizierte medizinische Diagnose zu erhalten: Sie können Fotos von den Veränderungen in die Anwendung auf die Plattform laden und erhalten in wenigen Stunden eine medizinisch begründete Diagnose vom Online Arzt. Dabei können sie anonym bleiben.

Die Ferndiagnose von Intimarzt

Ein Team von Fachärzten für Geschlechtskrankheiten prüft die eingesandten Bildern und stellt innerhalb weniger Stunden eine Online Diagnose.
Wichtig ist außerdem, dass nicht nur eine Diagnose im Zuge der Fernbehandlung erfolgt, sondern auch eine Handlungsempfehlung gegeben wird. In über 70 % der Fälle können Erkrankungen und Beschwerden dabei mit nicht verschreibungspflichtigen Arzneimitteln erfolgreich behandelt werden, die sich der Patient selbst in der Apotheke besorgen kann. Ist eine Verschreibung von Arzneimitteln notwendig, muss der Patient sich an einen niedergelassenen Arzt wenden, da über Intimarzt keine Arzneimittel verschrieben werden. Ähnliches gilt, wenn die Handlungsempfehlung daran besteht, dass eine weiterführende und vertiefende Diagnostik zum Beispiel auch in Form einer Gewebeprobe erfolgen sollte.

Eine Diagnose von Intimarzt als Vorbereitung für einen Arztbesuch

Die Plattform Intimarzt versteht sich nicht als Ersatz für einen Arztbesuch. In der Praxis können jedoch viele Fälle bereits über die Handlungsempfehlung der fernbehandelnden Fachärzte für Geschlechtskrankheiten erfolgreich behandelt werden. Vom Grundsatz her ist die Diagnose über Intimarzt als Online-Arzt als Vorbereitung für einen nachfolgenden Arztbesuch gedacht. Viele Betroffene haben nach der Diagnosestellung auch einen Teil ihrer Hemmungen verloren. Sie wissen jetzt, womit sie es zu tun haben. Sie begegnen einem Arzt auf Augenhöhe. Das macht es ihnen leichter, einen niedergelassenen Arzt aufzusuchen und ihre Beschwerden dort weiter behandeln zu lassen.

Intimarzt steht für eine nutzerfreundliche Online Umgebung

Zu dem großen Erfolg von Intimarzt trägt bei, dass die Online Anwendung sehr benutzerfreundlich ausgestaltet ist. Jeder Patient, der ein Foto hochlädt, bekommt eine Fallnummer zugewiesen. Diese wird ihm nach dem Ladevorgang über eine elektronische Bestätigung mitgeteilt. Die Kommunikation erfolgt über sichere Verbindungen über einen Server mit dem Webbrowser des Nutzers. Der Patient hat außerdem die Wahl, sich über Push-Benachrichtigungen informieren zu lassen, wenn die Diagnose abgeschlossen ist. Alternativ kann er selbst regelmäßig in der App nachsehen, ob schon ein Diagnosebericht für ihn vorliegt. Der Patient kann sich außerdem jederzeit per E-Mail an den Dienst wenden, wenn er beispielsweise wider Erwarten längere Zeit keine Diagnose vom Online-Arzt erhält.

Überzeugende medizinische Zuverlässigkeit der Diagnostik via Online-Arzt

Tests und Vergleiche haben ergeben, dass die Diagnosen über Intimarzt zu 80-90 % mit denen niedergelassener Ärzte übereinstimmen. Das ist auch insoweit beeindruckend, als die fernbehandelnden Hautärzte für Geschlechtskrankheiten bei ihrer Diagnose ausschließlich von Fotos ausgehen müssen, die die Patienten selbst hochladen. Hier funktioniert die Zusammenarbeit zwischen Patient und Arzt in den meisten Fällen ausgezeichnet, wie das Beispiel Intimarzt zeigt. Das macht Hoffnung, nach dem Muster von Intimarzt weitere Diagnoseplattformen zu schaffen.

Der überwiegende Teil der Patienten schafft es, Fotos zu laden, die auf die jeweilige Hauterscheinung oder die Veränderung im Intimbereich fokussieren. Das widerlegt das Vorurteil von einigen Ärzten, das immer noch gegen Fernbehandlungen und Ferndiagnosen ins Feld geführt wird. Viele Mediziner trauen dem Patienten hier nicht genug Eigenverantwortung zu, um mit einem Online Arzt zu kooperieren. Das Beispiel Intimarzt zeigt, dass es gerade in einem so schwierigen und schambehafteten Bereich wie der Intimzone möglich ist, gesundheitliche Probleme über die Ferndiagnostik zu erkennen. Das lässt für die Zukunft erwarten, dass auch weitere Bereiche für diese Form der Diagnostik erschlossen werden.
Es könnten noch mehr Patienten von einem erweiterten Online Angebot medizinischer Ferndiagnostik profitieren.

Für die fachliche Qualifikation der Online Ärzte auf Intimarzt sorgt die Tatsache, dass nur Fachärzte mit mindestens zehnjähriger praktischer Erfahrung im Bereich von Geschlechtskrankheiten die Diagnose stellen dürfen. Weiterhin finden eine externe Qualitätssicherung und wissenschaftliche Evaluation über das Universitätsklinikum Essen statt.

Das technische Umfeld hinter Intimarzt

Technisch umgesetzt wird Intimarzt von dem Technologieunternehmen Smart Health Heidelberg GmbH. Das Unternehmen hat sich auf die Entwicklung und Bereitstellung von telemedizinischen sowie ferndiagnostischen Anwendungen für den Onlinebereich spezialisiert. Es macht den Online -Arzt technisch erst möglich.

Mit dem Modellprojekt Intimarzt stellt es den bisher einzigen Online-Arzt-Dienst zur anonymen Diagnostik im Bereich von Geschlechtskrankheiten zur Verfügung. Das innovative und einzigartige Projekt wurde von der Landesärztekammer Baden-Württemberg genehmigt. Schon nach kurzer Zeit – das Modell ist im März 2019 gestartet – zeigt sich das Potenzial dieser Online Arzt Anwendung in der Praxis.
Hinter der Entwicklung des digitalen Angebots stehen Mitarbeiter der Universitäts-Hautklinik in Heidelberg und des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen Heidelberg.

Intimarzt – Anwendung mit großer Zukunft

Es zeichnet sich bereits jetzt ab, dass die Anwendung Intimarzt als Online Arzt Anwendung dazu beitragen kann, dass Patienten Symptome einer Geschlechtskrankheit mit weniger Scham und schneller einem spezialisierten Mediziner vorstellen. Das bringt für viele Betroffene mehr Sicherheit in ihren Entscheidungen und befreit sie von großen Sorgen über ihre Gesundheit im Intimbereich. Niedergelassene Fachärzte können die Patienten schneller behandeln, die nach der Ferndiagnose einfacher den Weg in die Praxis finden.

Intimarzt ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie Fernbehandlungsansätze und Ferndiagnostik mit dem System von niedergelassenen Ärzten harmonieren. Obwohl viele Mediziner eher eine Konkurrenz von Fernbehandlungen und niedergelassenen Ärzten fürchten, stellt gerade Intimarzt unter Beweis, dass beide Anwendungsformen ihren Platz haben und zum Wohle der Patienten eingesetzt werden können. Intimarzt ist deshalb ein großer Schritt in der Weiterentwicklung telemedizinischer Anwendungen, die in anderen Ländern bereits intensiv zum Einsatz kommen.

AppDoc – Online Hautveränderungen vom Online Arzt diagnostizieren lassen

Die Online Anwendung AppDoc hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine bei Hautarztpatienten weit verbreitete Lücke zu schließen. Viele Menschen scheuen den schnellen Hautarztbesuch, wenn sie Veränderungen an der Haut feststellen. Das gilt insbesondere, wenn sich diese Hautveränderungen im Intimbereich oder an anderen sensiblen Körperstellen befinden. Hier kommen Schamgefühle ins Spiel, und manche Betroffene scheuen auch einfach das persönliche Gespräch zu Veränderungen auf der Haut. Diese müssen zunächst nicht immer mit großen Beschwerden oder Einschränkungen der Lebensqualität verbunden sind. Der Arztbesuch wird aufgeschoben. Betroffene suchen sich dann Rat und Unterstützung im Internet. Das führt zu vielen Fehldiagnosen in Eigenregie und auch zu Selbstbehandlungen, die vielfach mehr schaden als nutzen. Außerdem geht oftmals wertvolle Zeit verloren, in der bereits mit einer Behandlung durch einen Arzt hätte begonnen werden können.
Über AppDoc können Patienten Hautveränderungen über hochgeladene Fotos fachlich begutachten lassen und aufgrund der Diagnosestellung durch die fernbehandelnden Ärzte entscheiden, ob sie in einem zweiten Schritt eine Hautarztpraxis aufsuchen müssen. Der große Vorteil von AppDoc ist dabei, dass die Patienten anonym bleiben können. Schamgefühle oder unangenehme Befindlichkeiten können so gar nicht erst aufkommen, Zeitverlust wegen Überlastung der niedergelassenen Ärzte drohen auch nicht.

Der Ablauf bei AppDoc

Patienten laden Fotos von ihren Hautveränderungen über AppDoc hoch.
Diese werden von einem Online Arzt – einem erfahrenen, dermatologischen Facharzt – begutachtet, und es wird für den Patienten eine Diagnose gestellt. Verbunden sind damit Handlungsempfehlungen. In vielen Fällen kann die Behandlung bereits über nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel oder Anwendungen erfolgen. Der Online Arzt kann keine Arzneimittel verschreiben. Erfordert eine Diagnose verschreibungspflichtige Arzneimittel oder eine Weiterbehandlung beim niedergelassenen Arzt, so wird der Online Arzt dem Patienten den Besuch in einer Arztpraxis nahelegen.

Hohe Service Qualität bei AppDoc

Jedem Patienten wird nach dem Hochladen und der Anlage eines Falles über eine E-Mail eine Fallnummer bestätigt. Diese kann der Betroffene beispielsweise auch nutzen, um nach seinem Fall zu fragen, wenn sich aus seiner Sicht die Antwort verzögert. Im Regelfall erfolgt die Diagnosestellung über den Online Arzt in wenigen Stunden. An 7 Tagen der Woche 24 Stunden lang stehen Nutzern der App auch Supportleistungen zur Verfügung. Bei Fragen und Problemen werden Patienten nicht alleingelassen.

Qualität der medizinischen Leistungen bei AppDoc

Die Online Anwendung arbeitet ausschließlich mit erfahrenen Dermatologen aus Baden-Württemberg zusammen. Des Weiteren erfolgt eine regelmäßige wissenschaftliche Evaluierung durch das Universitätsklinikum Essen. Überprüfungen haben hier gezeigt, dass in 80-90 % der Fälle die online gestellten Diagnosen beim Online Arzt denen eines niedergelassenen Arztes entsprechen. Das mag zunächst erstaunen, wenn man bedenkt, dass dem Online Arzt nur die Fotos des Patienten zur Verfügung stehen. Jedoch beweist es, dass Patienten sehr wohl in der Lage sind, eigenverantwortlich fokussiert Fotos über Hautveränderungen zu Diagnostik für den Online Arzt zur Verfügung zu stellen. Das hat die Erwartungen vieler Skeptiker der Online Diagnostik positiv enttäuscht. Der mündige Patient existiert.

Der Online Arzt stärkt so die Eigenverantwortung von Patienten und ermöglicht diesen, anonym und schnell Klarheit über ihre Symptome sowie Beschwerden zu gewinnen. AppDoc als Online Arzt will keinen Arztbesuch bei einem niedergelassenen Kollegen ersetzen. Das kann diese Anwendung auch nicht leisten. Sie ersetzt weiterhin keinen laufenden Behandlungsplan. AppDoc stellt aber auf unkomplizierte und dabei medizinisch qualifizierte Art einen Kontakt zwischen Ärzteschaft sowie Patient her. Diese Art von Online Arzt weist weit in die Zukunft. Sie ermutigt Patienten, eigenverantwortlich und selbstständig schnellstmöglich medizinischen Rat zu suchen, was der allgemeinen Gesundheitsfürsorge und -vorsorge dient.

Die Technik hinter AppDoc

AppDoc wurde von einer Gruppe von Ärzten und Wissenschaftlern aus verschiedenen Bereichen sowie federführend von dem Unternehmen Smart Health Heidelberg GmbH entwickelt. Die Smart Health Heidelberg GmbH stellt die technische Plattform für die Anwendung zur Verfügung. Die Landesärztekammer von Baden-Württemberg hat AppDoc als Modellprojekt 2018 genehmigt.

Ist der Arzt der Zukunft ein Online Arzt?

Die Anwendungen AppDoc und Intimarzt sind in Deutschland führende und modellhafte Beispiele dafür, wie ausgezeichnet Fernbehandlungen sowie Ferndiagnostik mit der Arbeit von niedergelassenen Ärzten zugunsten der Patienten kombiniert werden können. Es ist einer der gängigen Vorbehalte gegen telemedizinische Anwendungen, dass der Online Arzt am Ende mit dem niedergelassenen Arzt in den Wettbewerb tritt. Dabei befürchten einige Mediziner nachteilige Wirkungen für die Patienten.

Das Unternehmen Smart Health Heidelberg GmbH stellt mit seinen beiden innovativen Online Plattformen unter Beweis, dass diese Bedenken unbegründet sind. Obwohl beide Projekte zurzeit noch Modellprojekte sind, haben solche medizinischen telemedizinischen Anwendungen eine große Zukunft in Deutschland, wie der Zulauf für AppDoc und Intimarzt deutlich zeigt. Die Patienten scheinen begeistert von diesen innovativen Möglichkeiten zu sein.

Während hierzulande erst 2018 verschiedene limitierende gesetzliche Vorschriften für die Fernbehandlung gelockert wurden, ist die Telemedizin in vielen anderen Ländern schon wesentlich weiter. Der Online Arzt ist dort eine selbstverständliche Säule in vielen gesundheitlichen Feldern. Die Erfahrungen in anderen Ländern zeigen, dass die Gesundheit der Bevölkerung von Fernbehandlungen und vor allem von der Ferndiagnostik in hohem Maße profitieren kann. Hinzu kommt ein weiterer Aspekt, der von den Anwendungen AppDoc und Intimarzt ebenfalls gut illustriert wird:

Hinter der Diagnose steht in jedem Fall immer noch ein Mensch. In diesem Fall ein erfahrener und in der Praxis tätiger Facharzt für den jeweiligen Bereich. Es ist also nicht so, dass der Patient einem Online Arzt überlassen wird, der sich ausschließlich aus Algorithmen zusammensetzt. Auch diese Tatsache wird kritischen Ärzten und ängstlichen Patienten Befürchtungen nehmen. Der Online Arzt ist keine Maschine.

Vorteile der Telemedizin und Fernbehandlung überwiegen

Fernbehandlungen, Telemedizin und Ferndiagnostik bieten eine nicht zu überschätzende Möglichkeit, Patienten zu erreichen, die sich andernfalls lange einem Arztbesuch entziehen. Dafür können verschiedene Motive verantwortlich sein. Viele Menschen scheuen lange Wege und Wartezeiten, empfinden die Situation in einer Arztpraxis als unangenehm, bekommen bei Fachärzten zeitlich gesehen keinen schnellen Termin oder empfinden Scham dabei, ihre Beschwerden mit einem Arzt Auge in Auge zu besprechen. Hier kann der Online Arzt die Hemmschwelle zur Konsultation eines Mediziners erheblich herabsetzen. Er öffnet damit das Tor für eine weitere medizinische Behandlung. Der Online Arzt – zukünftig ist er gleichberechtigter Partner von Patienten und niedergelassenen Ärzten.

Das innovative Potenzial und die gute Annahme unter Patienten von AppDoc ist in der Fachwelt und Öffentlichkeit nicht unbemerkt geblieben: Im März 2019 wurde die App mit dem renommierten Innovationspreis Dermatologie des Bundesverbandes der Deutschen Dermatologen ausgezeichnet. Bereits im Februar dieses Jahres hatte die Anwendung beim Erfolgsrezept Praxispreis der Deutschen Ärztezeitung den 3. Platz belegt.

Man darf auf weitere Entwicklungen der Smart Health Heidelberg GmbH gespannt sein, mit denen wir die Telemedizin in Deutschland weiter voranbringen werden. Die ersten Schritte für die weitere Etablierung der Telemedizin hierzulande sind getan. Hier sind Politik und Ärzteschaft jetzt gefragt, weitere Bereiche für die Telemedizin zu öffnen. Unter Unternehmen wie der Smart Health Heidelberg GmbH ist die Innovationsbereitschaft groß. Wir zeigen, dass wir in der Lage sind, im Rahmen bestimmter Regularien gesetzeskonforme Anwendungen zu entwickeln und diese dem Patienten zu vermitteln. Anwendungen wie AppDoc und Intimarzt sollten zukünftig selbstverständlich werden. Daran arbeiten wir.